Gehörbildung

Die Gehörbildung ist ein wichtiger Baustein im Bereich der Musikpädagogik. Je nach Entwicklungsphase des Kindes, verfügen sie über verschiedene Wahrnehmungspotentiale.

Schon vor der Geburt beginnt die musikalische Wahrnehmung des Kindes. Es konnte klar nachgewiesen werden das der Säugling schon 2 bis 3 Wochen vor der Geburt Klänge, Musik und Reaktionen auf akustische Reize Wahrnimmt.

Nach Erin E. Hannon und E. Glenn Schellenberg, beginnt die musikalische Wahrnehmung sogar im letzten Drittel der Schwangerschaft wo der Menschliche Fötus bereits hören kann und mit etwa 24 Wochen sind die Cochlea, die Hörbahn und der Neokortex so weit ausgereift, dass die Übertragung von aufgenommenem Schall in Nervensignale gelingt und diese Signale in den auditiven Projektionsarealen ankommen.

Bei der Geburt setzt das Wahrnehmungschaos auf allen sensorischen Ebenen ein, es lernt aber dennoch schnell diese Reize einzuordnen und zu differenzieren.

Ziemlich bald unterscheiden sie die Stimme ihrer Mutter von anderen. Die Säuglinge erkennen häufig gehörte Melodien und Wörter wieder und zeigen auch eine Sensibilität für Tonhöhenunterschiede und rhythmische im Gegensatz zu unrhytmischen Mustern.

In den ersten Lebensmonaten sind die Kinder im Stande einzelne musikalische Grundelemente erstaunlich differenziert wahrzunehmen diese durch die Musik fördernd beeinflusst werden können. So kann Musik auf Kinder mit Hyperaktivität, Schlafprobleme und Ängste eine positive Wirkung haben.

Kleinkindern und Säuglingen sollte man zunächst Musik indirekt anbieten. Musik anhören, für sie singen und Musik spielen ohne sie darauf hinzuweisen ist von Wichtigkeit um ein musikalisches Umfeld zu erschaffen.

Die eigene Interpretation spielt eine wichtige Rolle da das Kind vom zusehen und hören wahrnimmt und lernt. Mit fließenden Bewegungen begleitet man die Musik oder das spiel mit dem Instrument um eine Dynamik zu verdeutlichen. Dieser melodische Fluss kommt auch in natürlichen Koordinationen wie Atmung, Stimme und Bewegung der Kinder zum Tragen.

Ideal ist hier die Arbeit mit kurzen musikalischen Motiven sogenannten Patterns, die entweder bis zu fünf Töne einer Tonalität (tonale Patterns) oder zwei Töne und ein bestimmtes Metrum (rhythmische Patterns) enthalten.

Die Kinder sollen Musik als Teil ihres täglichen Lebens schätzen lernen sowie auch als ein erlebnisreiches und interessantes Medium für sich selbst Entdecken.

Unsere Empfehlung:

 

Baby Klassik:

Zur Erschaffung eines musikalischen Umfeld

Zeugung von positiven Gefühlen

Einschlaf Musik:

Beruhigt die Babys vorm einschlafen

Beugt Ängste und Schlafprobleme vor

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