Musikalische Früherziehung – Wichtigste Bausteine

Eine Musikalische Früherziehung. Wie sieht diese aus?  Wichtige Bausteine dazu: Tanzen und Bewegen, singen, anspruchsvolle Musik hören, elementare Gehörbildung, instrumente erproben und spielen, improvisieren und ausprobieren, Notenlehre.

 

  • Singen:

    Die Entwicklung und spielerische Übung der kindlichen Stimme trägt dazu bei, dass eine grundsätzlich positive Einstellung zum Singen entsteht. Ein Mix aus Modernen Kindersongs, aber auch aus wohlbekannten und älteren Liedern trägt zum Aufbau eines Liedrepertoires bei.

    Ein Ziel ist dabei, gemeinsames Singen selbstverständlich in den Alltag zu integrieren, in der Familie, in der Kindergruppe, unter den Generationen.

  • Elementare Gehörbildung:

    Die elementare auditive Wahrnehmungsschulung und Gehörbildung beinhaltet das Erkennen von Geräuschen und die Unterscheidung hoher und tiefer Töne.

    Methodische Mittel sind unter anderem passende Kompositionen und Illustrationen. Kinder, die ein erblich angelegtes absolutes Gehör mitbringen, sollten so früh wie möglich darin gefördert werden, denn die Möglichkeit der Förderung nimmt signifikant ab, sobald die Kinder älter werden.

    Musikalische Früherziehung sollte so früh wie möglich angesetzt werden. Bereits in den letzten Schwangerschaftswochen sollten schon harmonisch, leichte Melodien angehört und eingeflößt werden.

    Im Vorschulalter hat der Umgang mit feststehenden Tonhöhen eine große Relevanz für die Ausbildung eines absoluten Gehörs. Glockenspiel, Klavier oder auch beispielsweise Musik von CDs fördern diese Entwicklung spielerisch, ohne sie jedoch im Sinne von Leistungsdruck zu forcieren.

  • Tanz und Bewegung:

    Das Erleben von Musik bei Tanz und Bewegung, das Entwickeln und Erlernen von Grundmustern des Tanzes wie etwa Tanzgeschichten oder gemeinsame Kreistänze und auch Improvisationen von Bewegungsabläufen fördern die Psychomotorik, das Rhythmus Gefühl und die Entwicklung der Kindlichen Persönlichkeit.

  • Improvisieren und Ausprobieren:

    Zur Musik gehören Phantasie, Experimentierfreudigkeit und Freude an der Gestaltung von Klängen, Tonphänomenen und Rhythmus. Sie zu fördern, ist eines der Ziele der musikalischen Früherziehung.

  • Instrumente erproben und spielen:

    Der zunächst spielerische Umgang mit dem Orff-Instrumentarium oder auch mit Tasteninstrumenten fördert die Gehörbildung und die Feinmotorik. Kontakt zu vielen unterschiedlichen Instrumenten, das eigene Ausprobieren, das Erleben der Funktionsweise und des Klangs erleichtern es Kindern, ihr ganz eigenes Lieblings Instrument zu finden.

    Xylophon, Violine, Flöte, Horn oder Klavier, jedes Instrument hat seine besondere Ausdrucksstärke und Ausstrahlung.

  • Anspruchsvolle Musik hören:

    Mit Kindgemäßen Methoden gelingt es in der frühen Musikerziehung, Kinder entsprechend ihrer Entwicklungsphase auch an klassische Musik heranzuführen und sie zu begeistern.

    Oper, Ballett oder klassische Musikstücke eignen sich als Hörproben und als Anregung für die kindliche Kreativität.

  • Notenlehre:

    Die musikalische Früherziehung fördert die Musikalität der Kinder entwicklungsgerecht, indem sie Tonabfolgen und Rhythmik durch grafische Notation visualisiert und dadurch frühzeitig die Grundlagen für die Notenlehre legt. Damit verbunden ist die elementare Gehörbildung.

  • Auseinandersetzung mit anderen Kulturen und Traditionen:

    Wichtige Nebeneffekte für die Musikalische Früherziehung sind der Umgang auch mit ungewohnter Sprache und mit anderen Kulturen und Traditionen, die zu einer selbstverständlichen Horizonterweiterung beitragen. Im Gruppenprozess wachsen Integrations- und Kommunikationsfähigkeit

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